Winning Teams - Let’s get it on.

10 Jahre, 500+ Einstellungen und eine Frage: Was braucht es wirklich, um ein Winning Team zu bauen?

Es ist der 27.08.2026, 17 Uhr, ich komme gerade vom Sport, und irgendwie ist jetzt der längst überfällige Moment gekommen, endlich anzufangen. Vielleicht ist es auch nur die richtige Mischung an Hormonen, die mir gerade genug Antrieb und Selbstvertrauen gibt.

Angefangen hat alles vor ziemlich genau zehn Jahren.

Nach vier Jahren in Berlin und den ersten Start-ups, die ich scheitern gesehen habe — beziehungsweise mit denen ich selbst gescheitert bin — kam eine Erkenntnis auf, die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat.

Genug Investment zu haben, ist wichtig. Es gibt dir die Möglichkeit, zu experimentieren, zu lernen, und es verzeiht den einen oder anderen Fehler. Aber ich habe immer deutlicher verstanden: Die meisten Start-ups scheitern nicht daran, dass sie zu wenig Funding eingesammelt haben oder ihre Produktidee schlecht war.

Ich habe gesehen, wie Konflikte in Founder-Teams ganze Organisationen lahmgelegt haben. Wie einzelne Fehlbesetzungen aus einer vorher gut funktionierenden Kultur eine toxische Dynamik gemacht haben. Und wie sowohl zu viel als auch zu wenig Struktur Teams ausgebremst hat.

Mit der Zeit wurde mir klar: Wir reden unglaublich viel über Produkt, Funding und Strategie. Über all das gibt es Playbooks, Konferenzen, Podcasts. Aber am Ende sind es die Menschen und die Art, wie sie zusammenarbeiten, die darüber entscheiden, ob all das überhaupt funktioniert.

Genau da wurde meine Neugier geweckt: Wie kann man das besser machen?

Zehn Jahre später habe ich über 500 Einstellungen begleitet. Unternehmen unterstützt, die gerade erst gestartet sind, und andere auf ihrem Weg zu mehreren hundert Mitarbeitenden bis zum Exit. Ich habe selbst eine Recruiting Consultancy aufgebaut — und auch dabei einiges darüber gelernt, was beim Aufbau eines Teams funktioniert und was nicht.

Vor allem aber habe ich in diesen Jahren mit unglaublich vielen Menschen genau über dieses Thema gesprochen.

Und jetzt kommt AI

Wir stehen vor einem Umbruch, der jede Annahme darüber, wie wir Organisationen bauen, neu zur Debatte stellt.

Wir müssen uns neu fragen, wie wir die Organisationen von morgen designen. Wie Rollen neu gedacht werden müssen. Welche Menschen und Fähigkeiten wir überhaupt noch brauchen. Und wie sich die Art verändert, wie wir miteinander arbeiten.

Das macht die Frage, was es eigentlich bedeutet, ein Winning Team zu bauen, nicht einfacher. Im Gegenteil.

Was hier passieren wird

Neben den Gesprächen mit meinen Podcast-Gästen möchte ich hier mit dir in den Austausch kommen, meine Gedanken und Learnings teilen und mein Konzept von Winning Teams — High Performance by Design — weiterentwickeln.

Nicht als fertige Theorie. Sondern als etwas, das aus zehn Jahren Erfahrung entstanden ist und sich mit den Veränderungen, die vor uns liegen, weiterentwickeln muss.

Den einen Blueprint, der alle Probleme löst, kann ich dir nicht versprechen. Noch nicht.

Ich gehe hier Schritt für Schritt durch die vier Fragen, die aus meiner Sicht darüber entscheiden, ob aus einer Gruppe guter Leute ein Team wird, das liefert: Wo wollen wir hin? Wen brauchen wir? Wer ist wofür verantwortlich? Und wie arbeiten wir zusammen?

Damit wir da draußen mehr Winning Teams bauen. Teams, die langfristig ihre Ziele erreichen — und in denen Menschen gleichzeitig gerne Tag für Tag gemeinsam an einer Vision arbeiten.

Let's get it on.

Florian